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Wann wird steriler Transfer kritisch

Nach dem Reinigen und Sterilisieren müssen die Verschlüsse von der Aufbereitungsanlage zu ihrem Verwendungsort transportiert werden, häufig zu einer Abfüllanlage unter einem Isolator, die sich in einiger Entfernung befindet. Die Aufrechterhaltung der Sterilität während dieses Schrittes ist unerlässlich.

Der überarbeitete Annex 1 der EU-GMP-Richtlinie bekräftigt diese Anforderung zusätzlich, indem er festlegt, dass Komponenten gegebenenfalls in ihrer Primärverpackung sterilisiert werden sollten. Dies erhöht die Komplexität der Entleerungs- und Transportkonzepte für Betriebe, die Verschlüsse intern aufbereiten.

Eine Auswahl an Entlade- und Transferlösungen

SteelcoBelimed bietet eine Reihe von Standard-Entleerungs- und Transferoptionen, die auf unterschiedliche Anlagenlayouts und Strategien zur Kontaminationskontrolle abgestimmt sind. Jede Lösung ist darauf ausgelegt, aseptische Bedingungen zu gewährleisten und die neuen Anforderungen von Annex 1 hinsichtlich Primärverpackung und Kontaminationskontrolle zu erfüllen.

Transfer in sterile Beutel

Transfer über sterile Einwegbeutel mit Schnelltransferanschluss

Transfer im Behälter

Transfer über einen sterilisierbaren, mobilen Edelstahlbehälter mit Schnelltransferanschluss

Direkter Transfer

Direkter aseptischer Transfer über ein Rohrleitungssystem, das an den Stopfenbehälter der Abfüllanlage angeschlossen ist

Beuteltransfer für RTS (Ready-to-Sterilize)

Abfüllung in thermoverschließbare Beutel, geeignet für Hersteller von Ready-to-Sterilize-Verschlüssen

Integriert und konform von Grund auf – im Design.

Der sterilen Entladung ist nicht auf den Auslass der Maschine beschränkt. Es muss sich in den Materialfluss, die Isoliersysteme und die Abfüllanlagen der Anlage integrieren lassen. Die Lösungen von SteelcoBelimed sind so konzipiert, dass sie einen reibungslosen Übergang zwischen Sterilisation, Transport und Anwendung gewährleisten. Ob für Pharmahersteller, die Verschlüsse im eigenen Haus verarbeiten, oder für Lieferanten von Ready-To-Sterilize Verschlüssen – das Ergebnis ist ein auf den jeweiligen Anwendungsfall zugeschnittenes Entnahmekonzept, das die Sterilitätssicherung und die Einhaltung des überarbeiteten EU-GMP Annex 1 unterstützt.